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Erstes Aufatmen bei der ASP

Nach dem Ablauf der Inkubationszeit seit dem ersten Auftreten eines Falles der Afrikanischen Schweinepest in Baden-Württemberg im Landkreis Emmendingen, steht nun fest, dass kein Austrag aus dem infizierten Bestand in andere Betriebe oder in den Wildbereich stattgefunden hat. Sicherheitshalber wird aber Landwirtschaftsminister Peter Hauk eine weitere Nachsuche mit Hunden und Drohnen anordnen. Jedoch lässt sich heute schon feststellen, dass die weitsichtigen Großübungen, welche der Minister vor eineinhalb Jahren angesetzt hatte, wichtige Erkenntnisse im Zusammenwirken von staatlichen Behörden, Landwirten, den Landratsämtern und der Jägerschaft bis hin zur Polizei erbracht haben.


Gleichwohl kann festgestellt werden, dass die betroffenen Landwirte zusätzlich zu den derzeit herrschenden schlechten Rahmenbedingungen noch einmal von großen Schäden betroffen sind. Deshalb empfiehlt der Arbeitskreisvorsitzende, Klaus Burger, im Rahmen der Haushaltsverhandlungen weitere Mittel für Prävention und Schadensausgleich bereitzustellen.


Sarah Schweizer, die jagdpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ergänzt:

„Um die ASP auch weiter zu beherrschen kommt es jetzt darauf an, die Bejagung der Wildschweine in der unmittelbaren Umgebung, aber auch im ganzen Land auf hohem Niveau fortzuführen und ein verstärktes Monitoring des Bestands vorzunehmen - mit flächendeckenden Fallwildsuchen, einer Untersuchung aller erlegter Wildschweine und mit speziell ausgebildete Drohnen-Einsatzteams mit Wärmebild-Kameras. Die Jägerschaft spielt hier eine Schlüsselrolle.“