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Städte und Gemeinden im Land gründerfreundlicher machen

Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründerfreundliche Kommune“ geht in die nächste Runde


Zum dritten Mal zeichnet das Landeswirtschaftsministerium mit dem Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründerfreundliche Kommune“ aus. Gemeinden, Städte und Landkreise aus Baden-Württemberg können sich mit Konzepten zur Schaffung gründungsfreundlicher Angebote und neuer Geschäftsmodelle ab sofort bis zum 31. März 2022 bewerben. Im Rahmen des Wettbewerbs können Kommunen bereits in der Erstellung ihrer Konzepte, bspw. bei der Inanspruchnahme eines Coaches zur Durchführung von Workshops, finanziell unterstützt werden. Die örtliche Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Beirats für Innovation und Digitalisierung der CDU-Landtagsfraktion, Sarah Schweizer, setzt sich schon seit langer Zeit dafür ein, dass Unternehmensgründungen und die Realisierung innovativer und neuer Geschäftsideen schnell und unkompliziert umgesetzt und unterstützt werden können. „Für die Entwicklung Wirtschaftsstandortes vor Ort werden in Zukunft nicht nur etablierte Unternehmen, sondern vor allem auch Start-ups mit frischen Ideen eine wichtige Rolle spielen. Hierfür müssen wir von Anfang an die richtigen Rahmenbedingungen für Gründer und junge Unternehmen bieten. Dies betrifft sowohl die Themen Förderung und Beratung, als auch der weitere Abbau bürokratischer Hürden und des noch immer zu hohen Verwaltungs- und Zeitaufwands bei der Gründung und Anmeldung eines Unternehmens“, so Schweizer. Die Anforderungen an die kommunalen Wirtschaftsförderungen steigen zunehmend. Insbesondere bei der Unterstützung von Gründern wird es nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die öffentliche Seite, zunehmend wichtig, agil und flexibel zu handeln. Viele kommunale Gründungs- und Start-up-Initiativen zeigen bereits, dass es zahlreiche Antworten auf die Frage gibt, wie Kommunen gründerfreundlicher werden können. „Ungeachtet der Vielzahl bereits bestehender Projekte und Vorhaben müssen wir die Gründungsdynamik im Land hochhalten und Angebote für Gründer von kommunaler Seite noch sichtbarer machen. Der Landeswettbewerb bietet hierfür eine exzellente Möglichkeit“, so Sarah Schweizer, die Kommunen aus dem Filstal und dem Schurwald zur Teilnahme ermutigt. Wenngleich der Landeswettbewerb einen wichtigen Beitrag leistet, um innovative Ideen zur Gründerförderung bekannter zu machen und zu teilen, kommt es nach Sarah Schweizer auch darauf an, bürokratische Hürden weiter abzubauen.


„Die intensivierte Kooperation verschiedener Wirtschaftsförderungen im Landkreis für das Projekt „Gründungsfreundlicher Landkreis“ erfüllt nur dann seinen Zweck, wenn die Gründung neuer Unternehmen signifikant beschleunigt wird. Es ist schlichtweg nicht zeitgemäß, wenn von der Firmenanmeldung bis zur Betriebsfähigkeit mitunter bis zu drei Wochen vergehen. Deshalb habe ich als Stadträtin in Göppingen die Forderung gestellt, Unternehmensgründungen in 24 Stunden zu ermöglichen und die Gründer im besten Fall bei der Suche nach Räumlichkeiten zu unterstützen - alles einfach und transparent mit einem Ansprechpartner. Hier sollten wir dem Zeitgeist und den Anforderungen der schnelllebigen Innovations- und Wirtschaftswelt nicht länger hinterherhinken und auch künftige Champions, wie bspw. TeamViewer, hier bei uns vor Ort von Tag eins an unterstützen“

Hintergrund: Der Landeswettbewerb richtet sich an Gemeinden, Städte, Landkreise und interkommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften bis auf Ebene der Landkreise. Hierzu besteht der Wettbewerb aus drei Stufen:

  1. Das Wirtschaftsministerium fördert die teilnehmenden Kommunen bei der Konzepterstellung. Förderfähig ist u.a. die Einbindung externer Coaches. Einzelne Kommunen können mit bis zu 2.500 EUR, interkommunale Projekte mit bis zu 5.000 EUR gefördert werden

  2. Eine Fachjury bewertet die Konzepte in einem „Pitch der Kommunen“. Überzeugende Konzepte erhalten die Auszeichnung „Landeswettbewerb Gründerfreundliche Kommune“. Neun Beiträge davon ziehen ins Landesfinale ein

  3. Im Landesfinale werden die Platzierungen in den Kategorien „Gemeinde“, „Stadt“ und „interkommunale Projekte“ durch eine Jury und ein Fachpublikum vergeben. Hierbei gibt es Preisgelder in Höhe von bis zu 10.000 EUR pro Kategorie.

Interessierte Kommunen können sich auf www.startupbw.de/local für den Wettbewerb registrieren.