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Schurwaldgemeinden erhalten ELR-Förderung

Über 33.000 Euro für Börtlingen und Wangen-Oberwälden



Am 25. Februar hat das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) geförderten Kommunen und Projekte bekannt gegeben. Unter den 510 Gemeinden, in denen im Jahr 2022 über 1.782 Projekte durch das Förderprogramm unterstützt werden, befinden sich auch die Schurwaldgemeinden Börtlingen und Wangen-Oberwälden. Zwei eingereichte Projektanträge werden mit Mitteln in Höhe von insgesamt 33.525 Euro gefördert, wovon 17.325 Euro auf die Gemeinde Börtlingen und 16.200 Euro auf Wangener Ortsteil Oberwälden entfallen.


Das ELR stellt im Jahr 108 Millionen Euro zur integrierten Strukturentwicklung von Städten und Gemeinden im Ländlichen Raum sowie in ländlich geprägten Ortschaften im Verdichtungsraum zur Verfügung. Dabei erfahren im Jahr 2022 zwei Förderschwerpunkte eine besondere Berücksichtigung. Einerseits soll mit dem Förderschwerpunkt Wohnen die Innenentwicklung ländlicher Kommunen unterstützt und damit verbunden insbesondere die Verwendung CO₂-speichernder Baustoffe, wie bspw. Holz, gefördert werden.


Die örtliche Abgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sarah Schweizer, verdeutlicht die Bedeutung des Ländlichen Raums und freut sich über die erfolgreichen Projektanträge aus dem Schurwald.


„Das ELR ist seit über 25 Jahren eine echte Erfolgsgeschichte. Denn in Baden-Württemberg wissen wir schon lange, dass wir nicht nur starke Städte und Metropolen, sondern vor allem auch einen starken ländlichen Raum brauchen – als attraktiver und gut versorgter Wohnort, ebenso wie als Standort für Unternehmen, Start-ups und für Innovationen. Das unterstreicht auch die aktuelle ELR-Förderrunde, bei der in diesem Jahr eine Rekordsumme von 108 Millionen Euro, und damit noch einmal zusätzliche 8 Millionen Euro im Vergleich zu 2021, ausgeschüttet werden. Auch wenn der Schurwald nicht zum Ländlichen Raum im engeren Sinne zählt, ist es wichtig, dass ländliche geprägte Gemeinden und Ortsteile in gleichem Maße Berücksichtigung im Rahmen der ELR-Förderung erhalten. Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Projektanträge.“

- Sarah Schweizer


Hintergrund

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum besteht seit 1995 und wird als zentrales Förderinstrument für den Ländlichen Raum stetig weiterentwickelt und an aktuelle Herausforderungen angepasst. Die Förderschwerpunkte Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen berücksichtigen zentrale Aufgaben staatlicher Struktur- und gemeindlicher Entwicklungspolitik. Mit den Fördermitteln werden sowohl kommunale als auch private Investitionen im ländlichen Raum sowie in ländlich geprägten Ortschaften des Verdichtungsraums und in Randzonen bezuschusst.